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– Januar 2018 –

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Montag, 1. Januar 2018

Endlich 18!

 

Hach, ich erinnere mich an 2017, als wäre es gestern gewesen.

 

Neujahr 2018

 

 

Mittwoch, 3. Januar 2018

Es muss so ziemlich auf den Tag genau vor 25 Jahren gewesen sein, dass ich meine erste Pfeife schmauchte. (Sieht man mal von den Fake-Pfeifen von den Weckmännern an Sankt Martin ab …)

 

Das ist keine Pfeife.

 

Zurück aus dem weihnachtlichen Heimaturlaub entdeckte ich meinen Mitbewohner in der WG im Kaltbachgässchen seine Kemenate ordentlich eindulken. Und das roch sehr lecker! Unaufdringliches Vanillearoma einer Tabakmarke namens Black Luxury, wie ist später erfuhr. (Mittlerweile heißt das tiefschwarze Kraut der Firma Danske Club nur noch Black – was ein Marketing-Fail!)

 

Ob ich denn auch mal versuchen wollte, fragte man. Ich wollte. Und war fortan zumindest in den Wintermonaten diesem Laster zugetan. Allerdings nicht übermäßig: Jedesmal, wenn ich ein neues Päckchen kaufe, ist der Preis um einen Euro oder so gestiegen. Als ich anfing, kostete der Pouch zu 50 Gramm 5,70 DM – inzwischen sind wir bei 9,10 Euro angelangt. (Wenn noch jemand Deutsche Mark hätte, müsste er nun 17,80 DM dafür berappen.)

 

Mich interessierte, warum mein Mitbewohner obwohl jung an Jahren denn schon so viele Pfeifen besäße. Nun, die hatte er von seinem Vater. Braucht der die denn nicht mehr? Nein, er war schon verstorben, Lungenkrebs …

 

 

Hui, mächtige Gelegenheit für die Karohemdenträger in Aachen das Herz einer Dame im Sturm erobern: Burglind – der heftigste Sturm des Jahres bläst zum Angriff!

 

 

Donnerstag, 4. Januar 2018

Ich kann schon lange nicht mehr erkennen, ob das, was vom US-Präsidenten Donald Foster Jenkins Trump medial hier ankommt, behutsam gefiltert, hemmungslos überspitzt oder einigermaßen authentisch ist.

Seiner Entgegnung auf die jüngste Atomwaffendrohung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un scheint aber leider echt zu sein, denn die erfolgte über Trumps eigenen Twitter-Account: Mein Atomraketenknopf ist aber größer als Deiner. Nä-nä-nänä-näää, ätschi-bätsch!

 

Ich hoffe, dieses groteske Theater findet bald ein Ende. Bevor noch was passiert.

 

 

Freitag, 5. Januar 2018

Ganz ungewohnt: Ich wurde als Begleitung zum Neujahrsempfang der Stadt Aachen im Krönungssaal eingeladen – und ging ganz privatim ohne Kamera hin! Trotz nun mangelnden Bildmaterials hatte das immense Vorteile: Beide Hände frei für Häppchen und Sekt!

 

Neujahrsempfang der Stadt Aachen im Krönungssaal

 

 

Sonntag, 7 Januar 2018

Gerüchten zufolge ist letzte Nacht die Bibliothek von Donald Trump in Flammen aufgegangen. Beide Bücher verbrannten restlos! Besonders tragisch: Das zweite hatte er noch gar nicht fertig ausgemalt …

 

#fürgutbefundenundgeklaut

 

 

Montag, 8. Januar 2018

Requiescat in pace, Immerather Dom!

 

128 Jahren reckte St. Lambertus seine zwei Türme stolz in die Höhe, heute musste er weichen, weil man ihn dummerweise über Braunkohleflözen gebaut hatte. Wie unnötig, wie schade! Braunkohle wird eh nicht mehr lange abgebaut. Und Bauwerke bestehen nicht nur aus Steinen und Mörtel, sondern auch aus Erinnerungen und Hoffnung. Ich war vor vier Jahren einmal dort, um zu photographieren. Damals schon war der Dom (keine Anmaßung, sondern die Bezeichnung einer Kirche mit herausragender Bedeutung) entwidmet und Immerath auf dem Weg zur Geisterstadt.

 

Requiescat in pace, Immerather Dom!

 

Requiescat in pace, Immerather Dom!

 

Requiescat in pace, Immerather Dom!

 

Requiescat in pace, Immerather Dom!

 

Requiescat in pace, Immerather Dom!

 

 

Dienstag, 9. Januar 2018

Eine Frage, die so reflexhaft gestellt wird, wenn mich jemand für ein Shooting buchen will, dass es Pawlows Hund zur Ehre gereichen würde, lautet: »Bearbeitest Du die Bilder auch?«

 

Und ich hasse sie!

 

Ich achte bereits beim Shooten darauf, dass ansehnliche Photos dabei herauskommen. Ich nenne mich nämlich Photograph und nicht Bildbearbeiter. (Schon zu Schwarzweißzeiten beging ich einst den Fehler, bei den Aufnahmen ein bisschen zu schlabbern und zu denken, das bekomme ich in der Dunkelkammer flott geregelt. Was ein zeitfressender Irrtum!)

 

Auf meine Gegenfrage, welche Art der Bearbeitung denn gewünscht/erwartet sei, folgt meist nur Schweigen.

 

Dabei gäbe es doch so viele Antwortmöglichkeiten!

  • Über- und Unterbelichtung ausgleichen
  • Tonwerte korrigieren
  • Dunkles abwedeln und Helles nachbelichten
  • den subjektiven Schärfeeindruck erhöhen
  • Kontraste anheben
  • Bildrauschen entfernen
  • Rote-Augen-Effekt ausmerzen
  • Farbstiche eliminieren
  • Lichtreflexe abmildern
  • die Sättigung erhöhen oder verringern
  • ganz allgemein Fehler beseitigen
  • in Schwarzweiß oder Sepia umwandeln
  • Bildelemente per Colorkey hervorheben
  • verschiedene andere Bildausschnitte wählen
  • den Horizont geradelegen
  • stürzende Linien begradigen
  • Motive auf weiß freistellen
  • Vignetten drüberlegen
  • weichzeichnen
  • Kunstfilter drüberlaufen lassen
  • das Format ändern
  • ein Composing erstellen
  • den Hintergrund austauschen
  • Blinzler beseitigen
  • die ungeliebte Tante rausretuschieren
  • den todkranken Erbonkel reinmontieren
  • Beauty-Retuschieren
  • diverse Körperteile verkleinern oder vergrößern
  • Härchen beseitigen
  • Falten glattbügeln
  • graue Haare dunkler entfernen
  • Frisuren bändigen
  • Pickel entfernen
  • jede verdammte Pore einzeln zumalen
  • aus Einzelbildern ein Panoramabild erstellen
  • Collagen anfertigen
  • Texte einfügen
  • Snapchat-Hundefilter draufklatschen
  • mit Instagram-Filtern zerstören
  • und und und

 

Oder kurz: Ich kann mich jederzeit mit einer einzigen Aufnahme bei Photoshop stundenlang amüsieren, wenn ich lustig bin. Länger als das Shooting an sich gedauert hat!

 

 

Mittwoch, 10. Januar 2018

David Bowie ist immer noch tot.

 

 

Donnerstag, 11. Januar 2018

Happy 100th Birthday, Edward A. Murphy!Ich bin ein externer Link - folgen Sie mir!

 

Happy 100th Birthday, Edward A. Murphy!

 

»Anything that can go wrong will go wrong.« Und deshalb landet das Brot immer auf der Marmeladenseite.

 

Ja, ich weiß, Physiker werden jetzt einwenden, dass das nicht an Murphys Law liegt, sondern an der Höhe des Tisches. Wenn die Brotscheibe vom Teller rutscht, schafft sie eben genau nur eine halbe Drehung.

 

Von da, wo ich im Stehen/Gehen esse, schafft sie aber eine ganze!

 

Aber egal: Wie tröstlich ist doch der Gedanke, dass wir überhaupt ausreichend Marmeladenbrote haben, die herunterfallen können!

 

 

Freitag, 12. Januar 2018

Abwechslung erfreut. Diesmal ist es kein Bug in Windows, sondern ein Fehler im Chip-Design des Prozessors, der Virenbefall und ähnlichem die Tür öffnet. Doch die Patches zur Behebeung des Schadens sind selbst schadhaft …

 

Mir kann es egal sein – meine C: ist so dermaßen voll, dass ich beim besten Willen kein Windows-Update mehr draufkriege!

 

C:

 

 

Samstag, 13. Januar 2018

Es hat geklappt: Ich hab gescannt, mein Fahrschein ist gültig!

 

Es irrt, wer glaubt, ich wäre wortbrüchig geworden und hätte mein ASEAG-Ticket an einen vermaledeiten Validator bei der zweiten Türe im Bus gehalten. (Das neue System, das ausgedacht wurde von Leuten, die nicht Bus fahren – wir berichteten.) Nein, dafür gibt es doch eine elegantere Lösung: Und zwar die App mytraQIch bin ein externer Link - folgen Sie mir!.

 

So weiß ich nun nicht nur, dass mein Fahrschein gültig ist (bis 31.05.2022), sondern auch, wie ich heiße, wann ich Geburtstag habe, wie meine Ber.-ID lautet – und wo meine letzten Scanvorgänge erfolgten. (Beziehungsweise wüsste ich es, wenn ich denn jemals auch im Bus gescannt hätte.)

 

ASEAG-Scan

 

 

Echt praktisch, diese App. Meine Selbstkontrolle wäre damit nun also erledigt. Wenn ich mich jetzt nur nah genug an meine Mitreisenden kuschele, kann ich deren Tickets ebenfalls auslesen. Das entlastet die ASEAG-Kontrollettis doch bestimmt ungemein. (Gerngeschehen! Man hilft doch, wo man kann.) Außerdem lernt man neue Leute kennen – und kann ihnen was zum Geburtstag schenken …

 

 

Sonntag, 14. Januar 2018

Ist es eigentlich auch unmoralisch, bei Amazon Preise zu vergleichen, Produkteigenschaften zu studieren und sich Kundenbewertungen durchzulesen – und dann im örtlichen Einzelhandel zu kaufen?

 

 

Montag, 15. Januar 2018

Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk …

 

… gibt's jetzt von mir an die Städteregion Aachen!

 

Verwarnung!

 

Ich hasse Photoboxen!

 

Diese heimtückische Blitze auf dem Fettberg in Richtung Europastraße in Stolberg (ich erkannte das 30er-Schild erst, als es blitzte) ist Nummer zwei in der Liste der einträglichsten stationären Radarfallen in der Städteregion Aachen. Mein erstes Ticket wegen Geschwindigkeitsüberschreitung in 28 Jahren, yes! Immerhin fuhr ich am 24.12. innerstädtisch nur 47 km/h, als sie zuschlug – und als ich mich orientierte, wo ich eigentlich hinmuss. Für 35 Euro mache ich ein weitaus schöneres Bild. Selbst während der Fahrt.

 

 

Dienstag, 16. Januar 2018

Um auch mal von Anfang an bei der Entstehung einer großen Sache dabei zu sein, besuchte ich die Informationsveranstaltung »Wir für hier 2025« im Forum M. Eine Initiative von Bürgern und Institutionen macht sich stark dafür, dass Aachen sich als Kulturhauptstadt Europas bewerben möge.

 

Wiederum ohne Kamera vor Ort lauschte ich den Experten der Kulturhauptstadt 2010 Essen, die von Erfahrungen berichteten und Tipps gaben, und zahlreichen Vertretern aus Kultur, Wirtschaft, Hochschulen und Politik, die den Aufbruchsgeist beschworen. Für eine solide Bewerbung braucht es jedoch eine tragfähige »Story« für Aachen, hieß es. Die könnte aus Europa (Standortvorteil Grenzregion!), der Forschung oder der Gestaltung des digitalen Wandels bestehen. Vielleicht unter Einbindung des deutschesten Kulturguts, dem Auto, in elektrischer oder gar selbstfahrender Varianz.

 

Die Historie und der aue Karl sollen diesmal jedenfalls nicht überbeansprucht werden … und der Kulturbegriff wird weiter, sehr viel weiter gefasst als die schöngeistige Summe von Theatern und Museen. (Tatsächlich hätte für meinen Geschmack allerdings ein bisschen mehr Kunst ins Spiel gebracht werden können. Aber bitte, wir stehen am Anfang der Bewegung.)

 

Städteregionsrat Helmut Etschenberg betonte: »Man muss in Kauf nehmen zu verlieren. Wer nur antritt, um zu siegen, der geht den Weg falsch.« Auf jeden Fall sei eine Teilnahme eine Chance nicht nur für Aachen, sondern für die ganze Städteregion.

 

 

Mittwoch, 17. Januar 2018

Im Ballsaal des Alten Kurhauses zelebrierten Kunstschaffende und Kulturbeflissene statt mit Kunst an der Wand mit Kunst auf dem Kopf den inzwischen bereits 1.000.055sten Geburtstag der Kunst. Als einziger weltlicher Herrscher war Prinz Mike I. zugegen.

 

1.000.055ster Geburtstag der Kunst, Aachen

 

1.000.055ster Geburtstag der Kunst, Aachen

 

1.000.055ster Geburtstag der Kunst, Aachen

 

1.000.055ster Geburtstag der Kunst, Aachen

 

1.000.055ster Geburtstag der Kunst, Aachen

 

1.000.055ster Geburtstag der Kunst, Aachen

 

1.000.055ster Geburtstag der Kunst, Aachen

 

1.000.055ster Geburtstag der Kunst, Aachen

 

1.000.055ster Geburtstag der Kunst, Aachen

 

 

Auch wenn ich die Forderung des Initiators von vor 55 Jahren, Robert Filliou, nach internationalen Schulferien, bezahltem Urlaub für die Arbeiter der ganzen Welt und spontanen Festlichkeiten und Belustigungen rund um den Erdball für geringfügig überzogen halte, hätte die Anwesenheit von mehr Personen das Fest trefflich geschmückt. Ich könnte aus dem Stand die Namen von 20 Personen nennen, für die es ein Pflichttermin gewesen wäre. Was sollte man schließlich an einem Mittwochabend im Langweilermonat Januar machen, als Art’s BirthdayIch bin ein externer Link - folgen Sie mir! zu feiern? Immerhin, auch so traf ich sehr viele liebe Bekannte wieder. Und wie Dieter Hildebrandt sagte: »Die, die da sind, sind nicht schuld.« Zwei, drei Selfies wurden auch gemacht …

 

1.000.055ster Geburtstag der Kunst, Aachen

 

 

Donnerstag, 18. Januar 2018

Der nächste schwerste Sturm des Jahres ist da: Friederike. Und Fritzi meint es ernst: Seit den frühen Morgenstunden erklingt quasi ununterbrochen das Martinshorn. Friederike ist nicht nur Sturm, sondern sogar Orkan. Und zwar der schwerste, der Deutschland seit mehr als zehn Jahren getroffen hat. Genauer: Seit »Kyrill«, der auf den Tag genau vor elf Jahren gewütet hatte.

 

 

Freitag, 19. Januar 2018

Vernissage von Fabienne Grußendorf und Dirk Josef Nießen in der Raststätte mit 50 mm:

 

Vernissage von Fabienne Grußendorf und Dirk Josef Nießen in der Raststätte

 

Vernissage von Fabienne Grußendorf und Dirk Josef Nießen in der Raststätte

 

Vernissage von Fabienne Grußendorf und Dirk Josef Nießen in der Raststätte

 

Vernissage von Fabienne Grußendorf und Dirk Josef Nießen in der Raststätte

 

Vernissage von Fabienne Grußendorf und Dirk Josef Nießen in der Raststätte

 

Vernissage von Fabienne Grußendorf und Dirk Josef Nießen in der Raststätte

 

Vernissage von Fabienne Grußendorf und Dirk Josef Nießen in der Raststätte

 

 

Samstag, 20. Januar 2018

OK, REWE, da hast Du ein feines Spielchen online gestellt, um zu zeigen, dass es auch mit weniger Zucker in Deinen Produkten funktioniert:

 

REWE

 

Nur was soll das bedeuten: KER #DU BIST ZUC?!

 

REWE

 

 

Sonntag, 21. Januar 2018

Vernissage »Kleben und kleben lassen« im Pfannenzauber. Die Domäne des Streetart-Künstlers Huttänzer sind große Paste-ups.

 

Vernissage »Kleben und kleben lassen« im Pfannenzauber. Die Domäne des Streetart-Künstlers Huttänzer sind große Paste-ups.

 

Vernissage »Kleben und kleben lassen« im Pfannenzauber. Die Domäne des Streetart-Künstlers Huttänzer sind große Paste-ups.

 

Vernissage »Kleben und kleben lassen« im Pfannenzauber. Die Domäne des Streetart-Künstlers Huttänzer sind große Paste-ups.

 

Vernissage »Kleben und kleben lassen« im Pfannenzauber. Die Domäne des Streetart-Künstlers Huttänzer sind große Paste-ups.

 

Vernissage »Kleben und kleben lassen« im Pfannenzauber. Die Domäne des Streetart-Künstlers Huttänzer sind große Paste-ups.

 

Vernissage »Kleben und kleben lassen« im Pfannenzauber. Die Domäne des Streetart-Künstlers Huttänzer sind große Paste-ups.

 

Vernissage »Kleben und kleben lassen« im Pfannenzauber. Die Domäne des Streetart-Künstlers Huttänzer sind große Paste-ups.

 

Vernissage »Kleben und kleben lassen« im Pfannenzauber. Die Domäne des Streetart-Künstlers Huttänzer sind große Paste-ups.

 

Vernissage »Kleben und kleben lassen« im Pfannenzauber. Die Domäne des Streetart-Künstlers Huttänzer sind große Paste-ups.

 

 

Montag, 22. Januar 2018

R.I.P., Heath Ledger. Und zwar schon zehn Jahre!

 

 

Dienstag, 23. Januar 2018

You had one job …

 

MICH! MIET

 

 

Eat this!

 

Verboten!

 

 

Mittwoch, 24. Januar 2018

Der Filmtitel »Fack ju Göhte« verstößt laut EU-Gerichtsurteil gegen die guten Sitten und kann daher nicht als Marke geschützt werden. Nun denn:

 

Fack Ju Göthe!

 

 

Freitag, 26. Januar 2018

Die schwarz-rote Mehrheit im Rat der Stadt hat beschlossen: Aachen wird sich nicht als Kulturhauptstadt 2025 bewerben.

 

Now that was quick.

 

Weil: Könnte ja Geld kosten …

 

Nun ja, alles kostet Geld! Sogar Nichtstun kostet Geld. Die bunten Scheine werden nicht auf einen Haufen geschichtet und angezündet, wie mancher meint. Es wird auch nicht zwölf Monate lange eine fette Party gefeiert werden; es bleiben dauerhafte Werte bestehen – man schaue sich die Wirkungen von RUHR.2010Ich bin ein externer Link - folgen Sie mir! an.

 

Und vergessen sollte man nicht: Es wird auch Geld geben. Zum Beispiel vom Land, vom Bund, von der EU und von Sponsoren aus der Wirtschaft. Das Projekt Kulturhauptstadt Europas wäre eine große Chance für die Stadtentwicklung. Ich kenne mich nicht genug aus in solchen Planungsdingen und weiß daher nicht, ob mit dem negativen Bescheid das letzte Wort gesprochen ist.

 

 

Samstag, 27. Januar 2018

Nach dem alljährlichen Bad in der Menge, diesmal ohne den Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann (die einen sagten, er hatte Grünen-Parteitag in Hannover, die anderen sagten, er habe Bedenken wegen des zu konsumierenden Elisenbrunnen-Wassers …), marschierten rund 250 Musiker und ebenso viele unbewaffnete Uniformierte mit viel Tamtam und Tschingderassabum bei der 2. Fastelovvendsparade durch die City, um nach ihrem Sternmarsch das Aquis Plaza zu beschallen. Freiluftkarneval ist mir der liebste.

 

Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann

 

Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann

 

Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann

 

Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann

 

Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann

 

Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann

 

Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann

 

Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann

 

Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann

 

Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann

 

Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann

 

Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann

 

Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann

 

Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann

 

Ordensritter wider den tierischen Ernst, Winfried Kretschmann

 

 

Das Neue Orchester Aachen hingegen beschallte wieder einmal die Citykirche.

 

Das Neue Orchester Aachen

 

Das Neue Orchester Aachen

 

Das Neue Orchester Aachen

 

Das Neue Orchester Aachen

 

Das Neue Orchester Aachen

 

Das Neue Orchester Aachen

 

 

Musikalisch sehr breit aufgestellt (ich höre sowohl Country, als auch Western …) erfreue ich mich stets an neuen Einflüssen. Meine aktuelle Neuentdeckung: Astor Piazzolla. Nun gut, »neu« ist hier vielleicht das falsche Wort – der Mann ist seit mehr als einem Vierteljahrhundert tot. Interessant: Trotz mannigfacher Verwendung der definitiven Hass-Instrumente Fiedel und Quetschkommode höre ich Piazzolla derzeit rauf und runter, Spotify sei Dank.

 

Das Neue Orchester Aachen

 

Und da die Kompositionen des Begründers des Tango Nuevo so vielfältig arrangiert und oft eingespielt worden sind, kann ich das auch noch wochenlang ununterbrochen tun. Adios Noniño, Oblivion, Cuartro estationes porteñas und natürlich Libertango!

 

 

Sonntag, 28. Januar 2018

Spannung! Stücker 4.999 – who's next?

 

 

Montag, 29. Januar 2018

Heute erreichten mich gleich drei Facebook-Nachrichten einer Güte, dass mir schon fast Bitcoin-Spammails lieber sind!

 

Ein junger Mann schreibt:

»Guten Tag, ich würde mich gerne für ein fotoshooting zu Verfügung stellen. Vielleicht können Sie mich für den kommenden Sommer mal vormerken.«

Ja nee, is klar, meiner sommerlichen Langeweile ist nur durch kostenlose Shootings mit komplett Fremden beizukommen, zu denen man sich generös zur Verfügung stellt.

 

Zwei DJs trugen dieses Angebot an mich heran:

»Hallo Thomas, ich wollte fragen, ob du schöne Bilder von Aachen hast, die wir in unserem Titelvideo auf […] einfügen können. Solltest du Interesse haben, würde ich dich selbst verständlich verlinken *smiley*«

Und jetzt soll ich stundenlang mein Archiv nach schönene Bildern durchforsten, um zum Dank einen Link zu kriegen?

 

Schließlich forderte eine Karnevalistin knapp:

»Huhu schickst du mir mal unser bild bitte?«

Wozu betreibe ich eigentlich einen Webshop?!

 

Ich muss nicht extra erwähnen, dass solcherlei Korrespondenz unbeantwortet bleibt, muss ich?

 

 

Dienstag, 30. Januar 2018

Ein Shitstorm zieht auf: Am Wochenende war bekannt geworden, dass am Uniklinikum der RWTH Aachen Abgas-Experimente mit Menschen durchgeführt worden waren. Menschen, Versuche, Abgas – mediales Landunter!

 

Doch erst einmal ein Blick ins Kleingedruckte: Im Jahr 2013 – und damit lange vor dem Bekanntwerden des Diesel-Skandals – wurden 25 junge, gesunde Freiwillige drei Stunden lang unterschiedlichen Mengen von Stickstoffdioxid ausgesetzt, um die Wirkungen dieses Reizgases am Arbeisplatz zu erforschen. Die Probanden waren wie gesagt jung und gesund und taten es vor allem freiwillig – und die Stickstoffdioxidkonzentration lag weit unter dem noch bis 2010 gültigen Grenzwert. Hey, selbst bei einem Spaziergang auf der Wilhelmstraße kriegt der Sprössling im Buggy auch an der frischen Luft mehr Stickstoffdioxid ab!

 

Die Affen, die bei den Versuchen in den USA Abgase eines manipulierten VW Beetle nach dem Dieselskandal komplett einatmet mussten, haben sich mutmaßlich nicht freiwillig gemeldet – und wahrscheinlich auch keine Aufwandsentschädigung überwiesen bekommen …

 

 

Whoohoo!

 

5.000

 

Ich sollte mich nun vielleicht auch einmal ans Ausmisten machen …

 

 

Mittwoch, 31. Januar 2018

O nein! Schon seit Wochen ist in den Supermarktregalen kein Nestea Eistee Pfirsisch mehr zu finden. Das könnt Ihr doch nicht machen! Einen erst anfixen und dann zum kalten Entzug zwingen. Hey, ich bin ein verwöhnter Westeuropäer – wir sind gewohnt, immer alles im Überfluss zur Verfügung zu haben, jawohl!

 

(Apropos DDR: Am 5. Februar 2018 wird die Berliner Mauer so lange weg sein wie sie da war; 28 Jahre, 2 Monate und 26 Tage.)

 

Aber es kommt noch härter: Wie ich nun erfuhr, soll der Markenauftritt grundlegend verändert werden: »Köstliche Teeblätter, frischer Look & Feel und verbesserte Rezeptur«. Verbesserte Rezeptur – my ass! Wann wäre da denn jemals etwas Besseres bei rausgekommen?

 

Verwendet werden, laut Homepage, hochwertige Teeblätter aus nachhaltigem Anbau aus Nilgiri, Indien, wo der Teeanbau Tradition hat. Laut Gütesiegel Rainforest Alliance Certified™ also Tee von glücklichen Fröschen. Leute, ich will mein aromatisiertes Zuckerwasser! Erwähnte ich es schon? Ich bin verwöhnter Westeuropäer. Wenn ich guten Tee haben wollte, würde ich mir selber welchen kochen!

 

Fun Fact: »Aufgrund aktueller und vorübergehender Lieferengpässe in der indischen Region Nilgiri wird unser NESTEA für kurze Zeit keinen 100-prozentigen Tee von Rainforest Alliance Certified Plantagen enthalten. Wir gehen davon aus, dass dies ab dem 1. März 2018 wieder der Fall ist.«

 

Desweiteren entdeckte ich im Kleingedruckten, dass fortan das fiese Stevia zum Süßen verwendet wird – Leute, ich bin raus!

 

 

 

Seit ich mir ein Synonymwörterbuch gekauft habe, ist mein Leben nicht mehr langweilig.

Sondern auch belanglos, dröge, eintönig, fad, farblos, lasch, monoton, öde, reizlos, schnöde, spannungsarm, trist, trostlos und uninteressant.

 

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