Dezember 2025
Dienstag, 2. Dezember 2025
Eine kleiner Spaziergang rund um den Weihnachtsmarkt:

Stimmungsvolle Deko in rot-weiß vermittelt das wohlige Gefühl von Sicherheit. (Wirkt denn dieser Glühwein gar nicht mehr?!)
Eine »Herner Truck Sperre« kostet laut Homepage derzeit übrigens 795,- € netto. Also pro Einheit (1,20 m Höhe × 1,06 m Tiefe × 0,85 m Breite zu 44 kg); hinzukommen kommen Anbauteile wie ein Start- und ein Endstück pro HTS-Kette sowie ein Umlenkhebel.
Aber es ist ja eine Investition in die Zukunft; die Dinger sind wiederverwendbar und halten jahrelang.
(Es darf halt keiner reinfahren! Also lasst das doch bitte.)
Schatz, wie schmücken wir diesjahr denn den Baum? – In Rot!

Mittwoch, 3. Dezember 2025
Auf der Gründungsveranstaltung der Höcke-Jugend am Wochenende war ein Redner namens Alexander Eichwald aufgetreten. Sein Sprachduktus und seine exaltierte Gestik ließen an einen gewissen deutschen Kanzler erinnern. Nun rätseln alle, was das denn war. Ein normaler AfDler, nur eine Spur drüber? Ein Maulwurf der Titanic vielleicht, so wie Gottschalks Lutscher damals?
Was ein bisschen untergeht in der allgemeinen Aufregung darüber: Was andere Redner dort gesagt haben, war weitaus gruseliger als sein Auftritt!
Aber man darf ja nichts mehr sagen.
Donnerstag, 4. Dezember 2025
Mir war gar nicht klar, dass es Kilroy noch gibt. Und dass er hier war!

Aber muss der das ausgerechnet per Graffito am Bassin des Elisenbrunnens bekanntgeben?!
Ferner war er seinerzeit sehr viel einfacher gestrickt, aber hübscher – und beherrschte die Rechtschreibung!

LEO‘s versucht es mit einem zuckerverzierten Sandbrötchen zu 2,50 Euro, das wohl einen Nikolaus/Weihnachtsmann darstellen soll. Aber aussieht wie ein skalpierter Albino:

Laurensberg ist ein Aachener Stadtteil, mit dem ich einst nicht viel Gutes verband:
- Auf dem Parkplatz vor der Sparkasse fuhr ich bei einem Studentenjob bei der Sparkasse beim Rangieren einst eine Plötsch in den Dienstwagen der Sparkasse.
- Auf dem Parkplatz vor der Sparkasse erwischte ich an einem lauschigen Sommermorgen (meine Schicht begann um 04:30 Uhr) zwei Verliebte beim Cunnilinguieren – oder was auch immer die da auf dieser Motorhaube veranstaltet haben.
- Auf dem Parkplatz vor der Sparkasse erfuhr ich ebenso frühmorgens aus dem Radio, dass Michael Ende gestorben war.
Beim Schreiben merke ich gerade, dass es wohl nicht an Laurensberg gelegen zu haben scheint – sondern am Parkplatz der Sparkasse!
Heute gab es dort weder eine Plötsch noch einen Blowjob noch eine Todesmeldung. Aber den Alten Bahndamm!

Und Ruhe. Und herbstliches Licht.

Und Hunde …
Können wir die nicht einfach mal abschaffen? Keiner braucht die. Vielleicht ein paar Blinde und ein paar einsame Witwen in der Reihenhaussiedlung. Aber da täte es auch ein Meerschweinchen.
Das eine Frauchen pfiff ihren neugierigen, unangeleinten Fiffi sofort zurück, als ich sie darum bat.
Brav. Das Frauchen auch. (Aber dass ich extra darum bitten muss …?)
Kurz danach verlief es nicht so geschmeidig: Freundlich aber mit fester Stimme bat ich den Typen, dass er seinen freilaufenden, stramm auf mich zusteuernden und gar nicht mal so kleinen Hund doch bitte festhalten wolle.
Meine bescheidene Bitte wurde quittiert mit »Nicht so anstellen!«-Gemurmel.
Da hatte ich bereits Puls, es ergab sich ein kurzer Disput – und der scheiß Köter war immer noch nicht bei Fuß.
(Memo an mich: Ein paar Tafeln Schogetten kaufen, die mir just in dem Moment vor Schreck aus der Hand fallen könnten. Zu dumm aber auch! Ja sorry, dass du jetzt auf dem Boden rumrutschen und alles einsammeln musst – aber da weißt du mal, wie’s anderen Leuten ergeht, wenn sie Panik haben.)
Ich befolge im unvermeidlichen Begegnungsverkehr stets schon die obligaten Benutzungshinweise – was ich nicht müsste, würde das Leinengebot immer eingehalten:
- Keinesfalls weglaufen!
- Nicht anstarren!
- Keine Schwäche zeigen!
- Mit der Gefahr am anderen Ende der nichtangelegten Leine sprechen!
Punkt vier war hier ja nur so semi erfolgreich.
Könnten wir nicht alle Hunde wieder zu Wölfen zurückzüchten – und
die dann abknallen in Reservaten halten?

Vor Schloss Rahe stehen seit Monaten weiße Dienstwagen eines insolventen Pflegedienstes, hübsch aufgereiht wie bei einer Perlenkette.

Man möchte nicht meinen, dass bald Weihnachten ist. Im Lambertz-Werksverkauf war jeweils nur eine (!) Person an beiden Kassen! Kein Menschenauflauf, keine Busladungen voll Schokoholiker – aber auch keine superduper Sonderangebote, so dass ich das Areal umsatzlos wieder verließ.

»Produkte der Nachrichtentechnik«:

Zu verschenken!

Pressspannmobiliar mit ausgebrochenen Dübellöchern, das tagelang im Regen gelegen hat – wer freut sich nicht über so ein Geschenk?
Wobei ein jeder ein Quäntchen Verständnis für diese Art der Entsorgung hegen dürfte, der in letzter Zeit versucht hat, einen Termin bei der Sperrmüllabfuhr zu ergattern … Entgegen den Verheißungen auf der städtischen Homepage ist das Prozedere doch nicht ganz so »bequem« wie einst ein schlichter Anruf!
Um die Sperrmüllabfuhr zu beauftragen, muss man das Serviceportal der Stadt Aachen nutzen. Zur Nutzung des Portals benötigt man zwingend eine BundID. Um sich dort anzumelden, wird ein Online-Ausweis empfohlen. (Das klingt knapp, bedeutet aber Personalausweis mit Onlinefunktion sowie persönliche PIN (ich wette, die kommt per Post!), Smartphone oder Kartenlesegerät und die Ausweis-App.) Alternativ soll es auch mit ELSTER-Zertifikat funktionieren; klappt bei mir aber nicht. Und als letzte Möglichkeit ist die gute alte Kombination »Benutzername & Passwort« vorgesehen, hurra!
Sobald man sich da durchgearbeitet hat und auf die eine oder andere Weise einen Zugang zu diesem mirakulösen Portal erlangt hat, muss man seinen abzuholenden Schrott auflisten und bekommt einen Termin zugeteilt, zu dem man ihn rausstellen darf, beziehungsweise muss: Am Abfuhrtag bis 7 Uhr morgens, frühestens jedoch ab 18 Uhr des Vortages (maximal 3 m³). Bei bestimmten Abfallarten darf er jedoch erst um 7 Uhr vor die Tür!
Ach, ich vergaß: Es wird eine Verwaltungsgebühr von 15 Euro erhoben.
Ich will diesen wilden Müll keinesfalls entschuldigen: Aber diese Prozedur ist ziemlich viel Aufwand für die Entsorgung eines alten Regals.
Na, die 15.000 Euro für die Restaurierung haben sich aber so rrrichtig gelohnt …

Selten hatte ein Schotterparkplatz eine so schöne Hintergrunddeko!
Oha: Die untere Ponte ist wieder verkehrsgängig!

Wir erinnern uns an die Highheels-killenden Schluchten einst.
Noch was Nettes:
Alles Gute zum Namenstag Barbara, Babe, Babette, Babina, Babis, Babra, Babs, Babsi, Barbarella, Barbarina, Barbarita, Bärbel, Barbeta, Barbi, Barbora, Barbossa, Barbra, Barbro, Barby, Baronella, Basia, Bebbi, Bimbolina, Borbála und Borbora!
Freitag, 5. Dezember 2025
Freuet euch, Spotify Wrapped ist da!

7.245 Minuten lang Musik zu hören ist gar nicht so viel aufs Jahr gesehen: Gerade mal ein gutes halbes Stündchen pro Tag. Und gestreamt habe ich das auch nicht alles: Die meisten Alben wurden einmalig heruntergeladen und werden nun per Spotify-App bandweitensparend nur von der Festplatte abgedudelt.
146 verschiedenen Genres soll ich gelaustert haben – ich bin wohl ein wenig wahllos in der Auswahl meiner Liebschaften.
Doch vermag ich meine Künstler ohnehin oft keiner Gattung zuzuordnen – das »Genre« ist der Name der Band oder des Sängers; und zwar in der jeweiligen Phase seines Schaffens. (Bowie deckt wahrscheinlich drei Dutzend Genres ab.)
894 Songs habe ich wohl angehört. Ob einen oder mehrere mehrmals – was wahrscheinlich ist – wird nicht mitgeteilt. (Hinzu kommen die »Empfehlungen« von Spoti, die ich nach wenigen Sekunden blockiert habe, um den Algorithmus nicht falsch anzulernen.)
Wenn man nun weiß, dass ein Künstler 0,003 Cent pro gestreamtem Stück erhält und dagegenhält, dass ich Spotify aktuell jeden Monat 12,99 Euro überweise, stellt sich die Frage: Wo zur Hölle versanden meine fehlenden 153,20 Euro pro Jahr?!
Mein Top-Genre überrascht dann doch: Musicals … Das ist wohl mein guilty pleasure. Andererseits könnte es an Duncan Sheiks »Frühlings Erwachen« auf Wilhelmstein gelegen haben. Das bedurfte natürlich umfassender Vor- und Nachbereitung meinerseits. (Außerdem laufen dessen Musical-Adaptionen »Alice by heart« und »American Psycho« hier ebenfalls in Dauerschleife.)
Die größte Überraschung aber: Spotify hält mich für 36!

Lustig wären ja auch mal Wrapped-Jahresrückblicke anderer Apps:
- Word: »Bloß ein paar Rechnungen, LETTERS2SIR und diario-Vorschriebe – um die zu tippen, könntest du Office 365 eigentlich auch kündigen!«
- Taschenrechner: »Schämst Du Dich nicht?!«
- TikTok: »4.863 Reels – pro Tag! Alter, get a life!«
- Online-Banking-App: »OMG! WTF?!«
Nach der kurzen Stippvisite bei der REBELKOlaus-Feier in der Heinrichsallee …

… schnell schräg über die Straße zur Generalprobe der Weihnachtsshow der Dance-Evolution:

Habe noch nie die Weihnachtsbäckerei so süß vertanzt gesehen – und bin jetzt voll im Weihnachtsfeeling!
So, jetzt alle schnell noch die Schuhe geputzt und vor die Tür gestellt: Vielleicht bringt Euch der Nikolaus ja einen Photo-Gutschein!

(Das einzige Stück KI in diesem Bild ist übrigens das violette Band und die gelbe Schleife.)
Oder was anderes.

Obwohl ich die neuen Nachbarn von oben noch gar nicht alle kennengelernt habe – vielleicht sind die ja gar nicht brav gewesen!
Das ist mein SPIEGEL: Eine Eilmeldung, nur weil nun herauskam, dass »wir« demnächst gegen andere Länder Fußball spielen werden …

Das ergibt auf jeden Fall sehr interessante kulinarische Paarungen:
- Kartoffeln und Wurst mit Sauerkraut vs. Ceviche und gegrillte Meerschweinchen
- Kartoffeln und Wurst mit Sauerkraut vs. Maniok-Couscous mit frittierten Kochbananenchips
- Kartoffeln und Wurst mit Sauerkraut vs. ein süßer blauer Orangencocktail
(GER:CUW in der Gruppe E findet am 14.06.2026 in Houston, Texas, statt – unser Auftaktspiel geht also gleich gegen Holland!)
Bei der Fifafufoballweltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexikowerden 48 Nationalmannschaften mitmachen – das ist fast ein Viertel der Länder der Erde. (Kommt, lasst die anderen doch auch mitspielen! Ist jetzt auch egal.)
Vier Dutzend Mannschaften samt Entourage sowie deren Fans, verteilt über einen halben Kontinent herumreisend – ich sag jetzt schon mal leise Servus, Klima!
Bereits die Auslosungs-Show war sowohl denk- als auch merkwürdig: Käufliche
Medienhuren Unter anderem Heidi Klum, Robbie Williams und Andrea Bocelli
eskortierten, wie Donald Trump einen schnell mal ausgedachten Friedenspreis
erhielt. Was sag ich »erhielt«: Er hat sich den zugehörigen Orden geschnappt
und selber umgehängt, sobald er ihn erblicken konnte!

(Abbildung ähnlich.)
Sehr passend jedenfalls für einen Friedenspreisträger,
der gerade zugange ist, einen Krieg gegen Venezuela anzuzetteln, weil die
ja mehr Öl als die USA »chemische Massenvernichtungswaffen« haben.
Immerhin ist die FIFA konsequent: Nach Russland und Katar kommen nun die USA an die Reihe.
Apropos absurde Massenveranstaltungen: Der nächste ESC in Wien wird aktuell boykottiert von den Niederlanden, Slowenien, Spanien und Schweden – weil Israel da auch mitmachen darf. (Motto »United by Music« …)
Was soll das? Ich finde, Israel sollte überall mitmachen. Zum Beispiel auch in Den Haag. Da gibt’s so eine tolle Location, den Internationalen Strafgerichtshof. Was wär das für ein Spektakel, wenn Bibi Netanjahu und seine Schergen da auftreten! Gerne auch mit Zugabe.
Samstag, 6. Dezember 2025
Heute ist ja Nikolaus! Daher alles Gute Caj, Cla, Claes, Claus, Colette, Colin, Coline, Kai, Kaj, Klaas, Klaes, Klaos, Klasina, Klaus, Klāvs, Klazina, Kolja, Kolos, Launo, Lina, Mikalaj, Mikalojus, Miklavž, Miklós, Mikołaj, Mikoláš, Miksa, Mikula, Mikuláš, Mykola, Neacel, Néckel, Neculai, Nels, Nic, Niccolò, Nichol, Nichola, Nicholas, Nichole, Niĉjo, Nick, Nicklas, Nickolas, Nicky, Niclas, Niclò, Nico, Nicol, Nicola, Nicoła, Nicolaas, Nicolae, Nicolai, Nicolai, Nicolao, Nicolas, Nicolás, Nicolasa, Nicolau, Nicolau, Nicolaus, Nicolaus, Nicole, Nicolet, Nicoleta, Nicoletta, Nicolette, Nicolina, Nicoline, Nicolò, Nicu, Niculin, Nicușor, Niek, Niels, Nigul, Niilas, Niilo, Nik, Nika, Nika, Niki, Nikica, Nikki, Nikkole, Niklaas, Niklas, Niklaus, Niklāvs, Niko, Nikol, Nikola, Nikolaas, Nikolaj, Nikolajs, Nikolao, Nikólaos, Nikolas, Nikolas, Nikolasz, Nikolaus, Nikolče, Nikolche, Nikole, Nikole, Nikoleta, Nikolett, Nikoletta, Nikolétta, Nikolina, Nikollë, Nikoloz, Nikora, Nikora, Níkos, Nikša, Nikuscha, Nilas, Nils, Nina, Nioclás, Nis, Nisse, Νικ, Νικόλ, Νικόλαος, Νικόλαος, Νικόλας, Νικολέτα, Νικολέττα, Νίκος, Коля, Микола, Мікалай, Никол, Никола, Никола, Николай, Николета, Николина, Николче, Нина, ნიკა, ნიკო, ნიკოლოზ und ნიკუშა!
Erwähnte ich bereits, dass dieser »Winter« pissewarm sehr mild ist?

Sonntag, 7. Dezember 2025
GMX schaltet gerade lustige Anzeigen:

- Hat nicht längst jeder einen GMX-Account?
- Was, wenn der Name bereits vergeben ist?
- Überhaupt: Wer heißt denn bitte »Dein Name«? Und ist der froh, dass seine E-Mail-Adresse jetzt frei im Internet steht?
- Und was, wenn man bussibär87@mail1234.de behalten will?! (So ein Name ist tatsächlich™ praktisch: Wenn jemand einen mit »Hallo bussibaer87« anschreibt, weiß man sofort, das ist Spam!)
Alle Jahre wieder: Die Stadt Aachen hat eine Allgemeinverfügung betreffs Feuerwerk am Silvester erlassen. Sowohl das Abbrennen als auch das bloße Mitführen von Feuerwerkskörpern ist im Grabenring auch diesjahr rund um Neujahr verboten, um historische Bauwerke nicht abzufackeln.

Bin gespannt, ob das auch kontrolliert wird.
Wenn die teutsche Jugend den Umgang mit Pyrotechnik nicht schon von Kindesbeinen an lernt, wie sollen wir da je kriegstüchtig werden? Jeder Ladykracher, jeder Kanonenschlag, jeder Chinaböller aus Polen hilft zur Vorbereitung auf Putin!
Die Aachener Zeitung frug, wie viel ihre Leser so auf dem Weihnachtsmarkt ausgeben. Lustigste Antwort: »Naja 100€ bleiben dort schon hängen ,ist ja nur einmal im Jahr« (sic!)

Genau, nur einmal in Jahr – fünf Wochen lang …
Montag, 8. Dezember 2025
Im Krönungssaal des Rathauses wurden wieder die fleißigsten Stadtradler geehrt.


Entschuldigung?!


Man kann im Egmont übrigens wieder Sachen vom Akl essen!
Das Prozedere ist nur etwas umständlicher: Man muss nach nebenan gehen, dort to-go bestellen, die Zubereitung abwarten und sein Gericht dann ins Eggi an den Tisch mitbringen. Je nach dem, was man bestellt hat, hat man dann für zehn Meter Transport gar nicht mal so wenig Müll in Form von Warmhalteschale, Plastikdüppchen für Dips, Holzbesteck und Papiertragetasche zum anschließenden Wegwerfen erzeugt – statt wie früher einen Teller mit richtigem Besteck an den Platz serviert zu bekommen.
Das ist arg verbesserungswürdig!
Dienstag, 9. Dezember 2025
Mittagspause in diesem sommerlichen Winter auf dem Salvatorberg und dem Lousberg.

Gerade zu dieser Jahreszeit muten einige Ecken sehr britisch an:

Oder spätrömisch:

Aber auch Barock, wie der Kerstensche Pavillon.

Manchmal hat mein Handy einen komiqen Bug: Ohne Grund erzeugt es eine künstliche Unschärfe an den Rändern, so dass die Aufnahmen aussehen wie im Miniaturwunderland.

Leider bemerkt man es erst zuhause auf einem gediegenen Monitor!
Das Bienen-Hotel ist leer, das Hornissen-Büffet ist abgefrühstückt.

Tranchot-Obelisk:
Drehturm Belvedere:


Sowie die schöne Ausssicht:

Hier kann man Tihange ausschalten, immer noch:




Es kam sogar schon in den Nachrichten: Butter ist gerade so billig wie seit zehn Jahren nicht mehr. Einzelne Discounter bieten das halbe Pfund derzeit für skandalöse 99 Cent an!
Vor nicht langer Zeit lag der Preis noch bei 2,39 Euro und mehr pro Päckchen.
Aktuell herrschen wohl gute Bedingungen für die Milchherstellung. Die Läden verzichten daher auf Marge, um eine größere Menge abzusetzen. (Und ein paar Leute zusätzlich in die Geschäfte zu locken.) Den Milchbauern schmeckt dieses Verramschen natürlich nicht. Ob durch Butterverkauf oder aufgebrachte Landwirte: Netto, Aldi & Co kriegen jetzt ihr Fett weg!
Übrigens: Wenn gesagt wird, ein Gericht sei mit viel Liebe gemacht, bedeutet das meistens: mit viel Butter!

Mittwoch, 10. Dezember 2025
Mittlerweile muss man sich schon auf Konfrontationen einstellen, wenn man bloß ein paar harmlose Brötchen kaufen will:
Als ich die Bäckerei betreten wollte, stand ein Herr bereits im Türrahmen. Vor ihm befand sich eine Ansammlung von Leuten mit einem halben Meter Abstand voneinander, der man nur mit viel Wohlwollen die Form einer Schlange zuerkennen mochte. Ich fragte, was Phase ist und reihte mich ein; soweit das möglich war.
Durch dieses »System« war sichergestellt, dass man Kunden, die nach links
ins Café wollten, garantiert im Wege stand. (Das Prinzip Queueing sollte
doch auch in Germanien bekannt sein, vor allem bei Herrschaften mit zu
vielen etlichen Lenzen auf dem Tacho.)
Inzwischen waren zwei weitere Kunden eingetroffen, die ebenfalls nach Orientierung suchten. Ich machte den Vorschlag, ob die vorderen Herrschaften nicht vielleicht ein Stückchen aufrücken möchten, damit die anderen Leute nicht auf der Straße stehen müssen. Darauf der eine Herr im feinen Zwirn pikiert: »Wir halten eben gerne Abstand!«
Joah, ich auch. Vor allen von Idioten. (Ich kam dann später noch mal wieder.)
Abends nochmal die Stefan Raab-Show geguckt:
Schon in den ersten Minuten kamen dieselben Fernsehschnipsel und die identischen Gags dazu, die gestern schon bei TV total gebracht wurden – laaangweilig!
Als dann der »Stargast« fürs Interview angekündigt wurde, war ich rasch raus: Bruce Darnell (»Drama, Baby, Drama!«, »Das hier ist der Wahrheit!«, »Wunn man ana Handetasche hat, die muss ach lebendisch sein!«)
Der Typ redet meistens nur über sich – da hätte ich gerne ein bisschen mehr Drama, Baby, Wahrheit und Lebendischkeit.
Der Gastgeber behauptete, ihn seit 20 Jahren nicht gesehen zu haben. Hey, in der Zeit hab ich den zweimal hier auf der Straße getroffen!
Einen Grund dafür, dass alle Welt glaubt, dass Photographen ein Leben in Saus und Braus führen, fand ich in der Reklame eines »Kollegen«, die mir unerklärbarerweise in den Feed gespült wurde: Der Herr fragt sich 650 Euro für eine schlichte Standesamt-Reportage. (Wir befinden uns hier ganz sicher noch weit unter der Zwei-Stunden-Grenze.)
Und ich dachte, ich wäre teuer!
Für sechs Stunden Anwesenheit beim Fest will er 1.850 €, für derer acht 2.450 €. Daschamal gediegen. Vor allem, wenn man weiß, dass in dieser Zeit nicht ständig Dauerfeuer gegeben wird. Es gibt ja auch Essenszeiten, in denen anstandshalber nicht photographiert wird, oder Ähnliches.
Er bietet sogar zwölf Stunden Hochzeits-Begleitung mit der Knipse in der Hand an, für nur 3.600 Euro … Das beinhaltet dann wohl alles vom Getting-ready der Braut am Morgen bis zum Abend, wenn das Make-up verschmiert und die Besuffskis die Location auseinandernehmen. (Irgendwann sollten einfach keine Bilder mehr gemacht werden.)
Dabei zeigt er sich überaus generös; ergänzende Leistungen sind inklusive: »Zusätzlich sucht Ihr Euch zwei Fotos aus, welche ich für Euch retuschiere.« Zu gütig!
Bei seinem 12-h-Paket hat er sogar noch ein Bonbon im Köcher: »Um noch mehr besondere Momente und Emotionen einzufangen werde ich zehn Stunden von einer weiteren kompetenten Person mit Kamera unterstützt.«
Und das dann für nur 4.900,00 €!
(Ausgehend von seiner bisherigen Preisgestaltung vermute ich mal, dass er einem Praktikanten den gesetzlichen Mindestlohn von derzeit 12,82 Euro pro Stunde zahlt.)
Eine Fahrtstrecke von 50 km ist inklusiv! Also sowohl hin als auch her: Wenn die Anfahrt zur Location 25 km von seinen Domizil aus überschreitet, sind für jeden weiteren Kilometer 0,65 € (netto) fällig.
Wie knickerig kann man sein?! Wenn mir ein Brautpaar zwei bis fünf Schleifen gibt, damit ich bei seinem großen Tag dabei sein darf, zähle ich doch nicht Centbeträge für die Kilometer! (Außerdem: Bei B2C müssen Bruttopreise angegeben werden!)
Bei einer solchen Summe ist die Miete mit einem Tag Arbeit doch längst in der Scheuer. Aber man denkt groß!
Bescheiden frage ich selbst nur nach einem Sitzplatz bei den Dienstleistern, wenn das Büffet beginnt, von dem ich maximal ein Häppchen von den Vorspeisen nehme. (Es sieht halt doof aus, wenn der Photomann in dieser Zeit mit seiner selbstgeschmierten Fettbemme kauend im Flur steht.)
Doch der Herr verlangt mehr: »Abhängig von der Dauer der Hochzeitsbegleitung und der Rückfahrtstrecke ist in Absprache eine Möglichkeit zur Übernachtung (Einzelzimmer mit eigenem Dusch-WC, einfacher Standard) erforderlich.«
Mit ein bisschen Glück und Verhandlungsgeschick kriegste auch noch das ius primae noctis, Kollege!
Donnerstag, 11. Dezember 2025
Und am Ende der Straße steht ein Haus am See.

Und zwar das Haus am See am Stauweiher Diepenbenden in Steinebrück.



Ich muss da nächstens nochmal hin, um die Quellen des Nils der
Wurm zu entdecken. Die Wurm ist immerhin der einzige »Fluss«, den Aachen
hat – und der Aachen auch wieder verlässt.
Bereits in römischer Zeit wurde ein Teil des Bachwassers der Wurm oberhalb des Quellgebietes der Burtscheider Thermalquellen kanalisiert (Kalter Bach) und an den Thermalquellen vorbei geleitet, um die Frischwasserversorgung der Ansiedelung im Aachener Kessel zu gewährleisten.
Kalter Bach – da war doch was! Gab’s nicht da auch ein Gässchen?
Was nutzt der schönste neue Premium-Fußweg mit taktilem Blindenleitsystem, wenn so Tuppesse ihre Mofas einfach darauf parken?!

Apropos Barrierefreiheit: Marco Rubio hat verfügt, dass sein US-Außenministerium statt der Calibri wieder die Times New Roman benutzt. Er hält sie wohl für woke und »links«: Sein Vorgänger hatte die Calibri eingeführt, weil Menschen mit Seh- oder Leseschwäche eine serifenlose Schriftart besser lesen können.
Klar …: Anderen Leuten das Leben leichter zu machen, das ist ja auch total links. Reiner Kommunismus!
Wenn es noch an Gründen gefehlt hat, die USA nicht zu besuchen – hier kommt ein weiterer:
Wer künftig in die Staaten einreisen will, muss seine Social-Media-Aktivitäten freilegen. Der Grenzer liest sich dann in aller Ruhe durch, was man in den letzten fünf Jahren auf Facebook, Instagram oder Twitter so getrieben hat. Außerdem will er noch andere Daten, wie beispielsweise Telefonnummern und E-Mail-Adressen der vergangenen zehn Jahre – sowie auch persönlichen Daten von Familienmitgliedern, Namen, Telefonnummer, Geburtsdatum, Geburtsort und Anschrift.
Das wird auf jeden Fall spaßig bei der Einreise zur WM!
Die Aachener Zeitung vermeldet, dass die Friedhofsgebühren in Aachen demnächst um bis zu 20 Prozent teurer werden. Als wäre das nicht schon ärgerlich genug, fehlt dem Layout-Team oder dem CMS wohl ein bisschen der Sinn für Pietät …

Freitag, 12. Dezember 2025
Ein weiterer Laden streicht die Segel: »MARC CAIN« schließt 2026 seine Filiale am Markt 1–3. Gründe dafür: sinkende Kundenfrequenz, Parkplatzmangel und hohe Mieten.

An den Preisen kann es sicher nicht gelegen haben …

Erst jetzt, beim Niedergang, nahm ich den tatsächlichen Namen wahr: Marc Cain. Bis heute hatte ich wegen es eng spationierten Logos immer MAROCCAIN gelesen und gedacht, es gäbe Mode aus der Tajine, dem maghrebinischen Schmorgefäß mit dem kegelförmigen Deckel.
Warum ich es überhaupt erwähnte: Die Firma stammt nicht aus Rabat, Agadir oder Casablanca, sondern aus Bodelshausen!
(Als generell Nicht-Reisendem ist mir jede je aufgesuchte Destination eine anekdotische Berücksichtigung wert.)
Kleine Vernissage der Aktion »Farbe für die Forster Linde«. Dieses Winterlinde ist ein interessantes Gewächs: Sie ist wahrscheinlich über tausend Jahre alt und der Fuß des Stammes hat einen Umfang von 9,5 Metern. Aus ihm entspringen fünf Stämmlinge. Zur Stabilisierung befindet sich im unteren Bereich »eine Betonplombe, mit der in den Nachkriegsjahren die Hohlräume ausgefüllt worden sind – eine Maßnahme, für die modernere Baumpflege Alternativen wüsste«, wie ein Autor auf der Wikipedia süffisant anmerkt …


Samstag, 13.12.2025
Adalbert Beverau aus Aachen hat heute Geburtstag – und wundert sich, dass er seit Jahren jeden Tag von der Polizei kontrolliert wird, wenn er mit seinem Auto unterwegs ist …

Ich habe gerade online beim Straßenverkehrsamt der Städteregion versucht, dieses »Wunschkennzeichen« zu reservieren – es war aber bereits vergeben. Das bedeutet wohl, dass gerade ernsthaft jemand damit herumfährt!

Nachdem ich es auf Facebook gepostet hatte, schlub mir die Meta-KI vor, sie zu fragen, was es damit auf sich hat. Bitte sehr, erklär es mir:

Ach KI, spinn weiter!
Wieder mal nix los in Aachen …

Nur ein paar Eumel glauben ernsthaft, dass sie am zweiten Adventswochenende noch irgendwo innerhalb des Grabenrings einen Parkplatz erhaschen können.
Einverstanden, Parken in der Banlieue hat auch Nachteile …

WhatsApp beglückt uns neuerdings mit »selbstlöschenden Nachrichten«.

Entschuldigung mal bitte! Man lässt seine Kommunikation automatisch löschen? Und also auch meine?! Nur noch Ping? Das ist das Ende des Dialogs. Ich schreibe diese Nachrichten doch, um sie gegebenenfalls noch einmal durchzulesen, und zwar im Zusammenhang. Sonst könnte ich ja auch anrufen. (Und zur Beweisführung bei Unstimmigkeiten natürlich …)
Ich hatte mal eine Photo-Interessentin, mit der ich lang und breit die Details zu einem Shooting geklärt habe. Nach einer Pause meldete sie sich endlich wieder – und stellte dieselben Fragen. Ich: »Scroll ein paar Zentimeter hoch, da steht's!« – »Ja nee, die hab ich gelöscht.« …
Wieso löscht man seine Nachrichten? Speicherplatzmangel? – Selbst auf eine 1,44 MB-Diskette passen 100.000 Wörter! Vertraulichkeit? – Na dann schreib's halt nicht! Ordnungsliebe? – Räum lieber deine Sockenschublade auf!
Wenn ich davon ausgehen muss, dass meine Korrespondenz vernichtet wird, werden eben Screenshots davon angefertigt! (Und da ist es mir egal, wenn das Gegenüber darüber benachrichtigt wird.)
Sonntag, 14. Dezember 2025
Das Areal im Krautmühlenweg neben dem Tierpark ist derzeit entlaubt und erlaubt daher kleine Einblicke auf die Kunst bei der Villa Heidenthal.




Am Burtscheider Markt fröstelt ein Mädchen mit ohne was an!

Ein Werk von Helmuth Schepp, dessen Œuvre ich auch mal nachgehen sollte.
Von wem der Stierkopf am Fuße der Hauptstraße stammt, konnte ich noch nicht eruieren. Er hängt da mindestens seit 1992 und Bronze ist das nicht – seien wir gespannt, wie lange noch …

Nochmal durchs enge Kaltenbach-Gäßchen. (Einmal im Jahr muss man da hin – und dieselben Aufnahmen machen …)


Was ich früher ja nicht ahnte: Gleich um die Ecke, in der Dammstraße, steht das Geburtshaus von K.O. Götz, wie mir die Burtscheider Heimatfreunde heute erst mitteilen.

Er war ein Hauptvertreter des Informel in Deutschland. (Informel
ist so eine Schublade Unterrubrik von Abstrakter Kunst.
(Einfach ausgedrückt: Diese bunten Bilder, auf denen man nix erkennt …))
Ist schonmal aufgefallen: Die bekanntesten abstrakten Maler haben meist prägnante Vornamen, so dass man den Nachnamen dazu sofort nennen kann: Wassily, Piet, Yves, Hilma, Willem, Kasimir, Joan, László, Francis, Jackson, Mark, Frida
Die Baustelle an der Ecke Harscampstraße/Schildstraße/Schützenstraße ist weg! Nun muss nur noch überlegt werden, wie man diese Einflugschneise für Fahrräder und deren elektrifizierte Derivate einigermaßen entschärft. So ein hübscher roter Quader ist da ein guter Anfang!

Im Haus des ehemaligen Salon Prömper befindet sich nun das COCOON, ein El Dorado für jeden »Tim und Struppi«-Fan.


Während normalerweise hier die Läden dichtmachen, eröffnete gerade ein edler Uhrmacher seine neue Dependance in der Krämerstraße, nur einen Katzenwurf vom Dom entfernt. (Wieso?! Es gibt da doch gar keine Parkplätze!!1elf!)

Der Juwelier Vogl hat nicht nur schicke Rolexe im Angebot, sondern gewärtigt auch eine fette Mietabbuchung jeden Monat: Im Filetstück der Altstadt kostet der Quadratmeter bis zu 40 Euro – und davon hat der 600! Also muss er 24.000 pro Mond abdrücken.
Verständlich, dass man da auf Sicherheit bedacht ist. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass Überwachungskameras so nicht installiert sein dürfen!

Alter, ich geh da nur vorbei. Erst wenn ich bei dir einbreche, darfst du mich auch filmen!
Ja da schau her, in der Galerie AIXART gibt's was von K.O. Götz!

Und auch von Ottmar Hörl:



Heute hat Franziska Schervier Namenstag. Also auch Chica, Cissy, Fanny, Fran, Franca, France, Frances, Francesca, Francette, Francine, Francisca, Frančiška, Françoise, Frangag, Franja, Franka, Frankie, Franny, Frañseza, Františka, Franzi, Franzy, Paca, Paquita, Sissy, Zis, Zisi, Ziska, Zissa, Zissi und Zisu.
Nun bin ich schon seit mehr als 30 Jahren an PCs zugange und habe heute erst erfahren:
Wenn man STRG + ⇦ drückt, löscht man das komplette zurückliegende Wort!
Also nicht mehr ewig ⇦ ⇦ ⇦ ⇦ ⇦ ⇦ ⇦ ⇦ ⇦ ⇦ ⇦ tippen, sondern einfach einmal STRG + ⇦ und fertig!
Ach, und wenn man in Word SHIFT + F3 drückt, wird das Markierte komplett in Versalien umgewandelt!
Wie praktisch für alle, die sich in Facebook-Kommentaren mal wieder so richtig echauffieren wollen und vergessen haben, rechtzeitig die CAPS-LOCK ZU DRÜCKEN!!!1einself!
Wenn man nochmal SHIFT + F3 drückt, dann wird alles zu Kleinbuchstaben. Und wenn man dann ein weiteres Mal SHIFT + F3 tippt, wird jeweils der erste Buchstabe jedes Wortes großgeschrieben.
Noch etwas Unappetitliches: Der baierische Wurstfresser und Food-Influencer Maggus wurde heute knapp wiedergewählt zum Häuptling seiner fundamentalistischen Volksstammpartei – mit dünnen 83,6 Prozent Zustimmung.
Wie peinlich: FJS hätte sich von der Bavaria gestürzt!
Und Problembär Edmund hätte sich vor den Transrapid im Hauptbahnhof in München geworfen. (Mit zehn Minuten! Ohne dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen!) Okay, ich bin ungerecht: Vielleicht hätte er auch nur eine Blume hingerichtet.
Montag, 15. Dezember 2025
Bevor ich mich in den Weihnachtsfrieden verabschiede, kotze ich mich jetzt noch mal tüchtig aus. (Damit wieder was reinpasst.)
- Das Wirtschaftsministerium von Katherina Reiche fördert eine Firma, an der ihr Lebensgefährte Karl-Theodor von und zu und auf und davon Guttenberg beteiligt ist. (Waren wir den nicht schon mal erfolgreich los?)
- Dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Wolfram Weimer wird vorgeworfen, dass die von ihm und seiner Frau gegründete Firma Unternehmen gegen Geld exklusiven Zugang zu Bundesministern bietet. So richtig entkräften konnte er die Vorwürfe noch nicht.
- Die ganze Welt sattelt um auf Elektro-Autos, aber Europa hält das Aus
vom Verbrenner-Aus für eine gute Idee. EU, echt jetzt? Veggiewurst verbieten,
aber Verbrenner erlaubt lassen? China lacht sich tot.
(Was sind eigentlich »hocheffiziente Verbrenner«? Und wie überwinden wir die Grenzen der Thermodynamik?) - Jens Spahn hat … ach, den lassen wir diesmal aus.
- Der größte Bolus aber steckt mir schon seit ein paar Wochen im Hals und bekommt daher einen neuen Absatz:
Das »Zentrum für Politische Schönheit« hat vor der CDU-Zentrale in Berlin eine Bronzeplastik für den 2019 von einem Rechtsextremisten ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke aufstellen lassen. (Mit offizieller Genehmigung des Bezirksamts Berlin-Mitte!) Die Installation umfasst auch eine Stele, eine Bank und ein Info-Terminal.
Seine Parteikollegen fanden die Aktion irgendwie nur so semi:
Bundeskanzler Merz hält das Denkmal für »vollkommen geschmacklos«, für den Bürgermeister Kai Wegner ist es »an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten« und die CDU Deutschland spricht von einer »Provokation«, »Würdelosigkeit« und sogar von der »Spaltung« der Gesellschaft. (Ja genau – eine Gedenkstätte ist jetzt daran schuld …) Die vielen Blumen, Kuscheltiere und anderen Gegenstände, die inzwischen dort abgelegt wurden, zeichnen ein anderes Bild.
Natürlich ist die Aktion provokant.
Getroffene Hunde heulen.
Ziel erreicht.
Die CDU hätte den Mordfall eines der Ihren ja auch selber aufarbeiten können; Zeit war genug.
Besonders ulkig wirkt des Kanzlers Vorwurf, Lübcke würde dadurch »instrumentalisiert«.
Das muss man verstehen, denn mit der Instrumentalisierung Lübckes kennt der sich ja aus. Im Februar sagte Merz über Demonstranten bei einer Veranstaltung: »Ich frage mal die Ganzen, die da draußen herumlaufen, Antifa und gegen Rechts: Wo waren die denn, als Walter Lübcke in Kassel ermordet worden ist von einem Rechtsradikalen?«
Wenn Merz ein Mordopfer instrumentalisiert, dann ist das schon okay, oder wie? Das ist nicht nur geschmacklos, sondern auch verlogen.
Da ich leider nicht vor Ort war für eigene Aufnahmen hier eine Illustration, die meine KI ausgespuckt hat:

Wem mehr an Authentizität gelegen ist, dem sei der Link zu den Bildern per Google-Suche anempfohlen.
(Also solange man Google noch trauen kann. »Don't be evil« war jahrelang deren inoffizielles Motto. Diese Zeiten sind jetzt offenbar vorbei.)
Dienstag, 16. Dezember 2025
00:00 Uhr, aus Richtung E-Brunnen heftigstes Geböller. Jo is denn heut scho Silvester?! Nein, wie ich erst morgens erfuhr, ist die Alemannia wohl 125 geworden. Da muss man natürlich nachts um zwölf schwarzgewandet mit Pyrotechnik durch die Stadt marodieren!

Historisch korrekt wäre 14:30 Uhr gewesen.
Im Stadtpark ganz oben steht ein Haus, das einst eine Wetterwarte beherbergte. Nun wartet es auf seine nächste Bestimmung und wird derweil bewacht durch »Hauswächter«, also Bewohner, die es zu geringer oder gar keiner Miete warmhalten und gegen Vandalismus, Einbruch, Diebstahl, Brandgefahr, technische Störungen und Hosenwurm schützen.
Reizvolles Konzept: Günstig wohnen, keine Nachbarn, unverbaubare Aussicht, kein Verkehrslärm, freies Sichtfeld auf den bestirnten Himmel – ich würde das Gebäude wohl niiiemals verlassen! Aber inständig hoffen, dass FLINK oder die Flaschenpost da hoch liefern …

Letztens ist die Hütte ver- und ersteigert worden. Die künftige Nutzung ist unklar, denn gemäß Statuten sind weder Wohnen noch Gastronomie noch kulturelle Nutzung dort zulässig. Was bleibt denn da noch übrig?!
Die Peitschende Weide steht gar nicht in Hogwarts! Sondern neben dem Tennis-Klub Kurhaus Bad Aachen 1890/1932 e.V.!

Am Neuen Kurhaus selbst tut sich was. Also so einiges. Also viel!

Dahinter steht – inzwischen etwas verloren im Park – die translozierte Guaita’sche Gartentreppe.

Ich nutze sie gerne als Location, um Models und kleine Gruppen formschön zu drapieren.
Also wenn nicht die üblichen Verdächtigen allzu viele Spuren ihrer Zecherei hinterlassen haben.

Noch ein paar mehr Bilder vom Out-of-order-Friedhof Güldenplein:




Das letzte Mal konnte ich da nicht so frei flanieren, wie ich wollte, weil eine Trulla quer durch den Park krakelte. »Ey Sie mit der Kamera, kommen Sie mal her!« Da fühle ich mich ja sofort angesprochen und bin begierig auf einen Plausch …
Nicht!
Das ist das Hauptproblem im Stadtbild: Immer wenn es einen netten Platz zum Verweilen gibt, wird der belagert von Gesocks – Provenienz unerheblich.

Da steht so ein Grabsteinsockel fast 200 Jahre stabil im Gelände, aber dann muss er plötzlich umgeschmissen werden? Was wiegt so ein monolithischer Natursteinquader eigentlich? Und wie wäre es denn, wenn windige Vandalen ihre überbordende Kraft mal nützlich in den Dienst der Gesellschaft stellten? (Die Wehrpflicht soll doch demnächst wiederkommen!)
Der »König Keller« am Gasborn ist weg! Nicht dem Erdboden gleichgemacht – denn er lag ja darunter –, aber weg!

Okay, man hätte zum Erhalt vielleicht nochmal hingehen sollen in den letzten 20 Jahren …
Aber richtig geil war das gemauerte Gewölbe sowieso nur als »Pompös«, einem unterirdischen Restaurant nur mit Kartoffelgerichten.
Mittwoch, 17. Dezember 2025
+++ NEWSFLASH +++
Am 31. Januar wird aus Dorothee Bär (CSU), der aktuellen Bundesministerin für Forschung, Technologieoffenheit und Raumpflege, der 76. Ritter des Ordens wider den Tierischen Ernst. Ein Termin, den ich eigentlich skippen wollte.
Doch heute gab der AKV bekannt, wer noch dabei sein wird im Eurogress: Ricarda Lang, Carsten Linnemann, Lars Klingbeil, Guido Cantz, Kasalla – und Friedrich Liechtenstein!
Ui! Da muss ich mir den Bart wohl schnell wieder wachsen lassen …
Es gäbe längst mal Zeit für ein Selfie mit dem Selfieman!
Donnerstag, 18. Dezember 2025
In mein TikTok zieht neuerdings YouTube-mäßige Geschwätzigkeit ein: »Hallo ich bin der (oder die oder das) N.N. und ich mache dies und das und zeige jetzt blablabla …«
Alter, komm zur Sache! Ich muss innerhalb einer Stunde 3.600 Clips angucken können: Lass mich mit deinem scheiß Lebenslauf in Ruhe!
Und bereits bevor er auf irgendeinen Punkt kommt, erfolgt meist der Hinweis, dass man ihn ja liken und ihm followen und ich weiß nicht was noch alles machen kann. Ja, Boomer, so funktioniert Social-Media! Jeder will Likes und Aufmerksamkeit und ein bisschen Liebe – aber nicht jeder hat sie auch verdient!
Freitag, 19. Dezember 2025
Rätsel: Welcher Film kommt heute Abend in der ARD, wie an circa jedem Freitag vor Weihnachten seit 45 Jahren?

(Fünf Euro in die KI-Kalauer-Kasse!)
Wer erinnert sich denn noch an Milka? Das war diese eine Schokoladenmarke von Mondelēz International, die MILch-KAkao-Produkte in lila herstellt. Vorher gehörte sie auch schon mal Suchard oder Tobler oder Jacobs oder Jacobs Suchard oder Kraft Foods oder was weiß ich wem. Aber egal, hören Sie!
Milka glaubte jedenfalls, den Preis pro Tafel Schoki mal eben verdoppeln und die Tafelgröße nebenher klandestin schrumpfen zu können. 90 oder 95 Gramm kosteten plötzlich 1,99 Euro. (Du wirst dir ein Auge ausschießen!)
Jetzt rudert Milka im großen Stil zurück: Weil die Leute ihnen den teuren Kram nicht mehr abkauften und anscheinend vergessen haben, dass es Milka überhaupt noch gibt, ploppen nun Ramschangebote aus dem Boden wie Pilze an einem feuchtwarmen Spätsommertag: Bei Kaufland und Aldi gibt es die Tafel schon für 77 Cent! Da muss es wohl die Menge machen. Oder das Lager quillt über.
(Wobei: »Tafel« ist überhaupt nicht korrekt – 90 Gramm sind keine Tafel!)
Dass es das noch gibt: Reklame, die sogar zum Konsumenten passt! Der Durstlöscher informierte mich gerade per Anzeige, dass er Schnäpse von PRINZ im Repertoire habe! Alte Haselnuss, Alte Haus Zwetschke, Alte Kirsche, Alte Marille, Alte Wald Himbeere und Alter Bodensee Apfel.
Leider fehlt die leckerste Sorte: Alte Williams-Christbirne
Stattdessen führt der Durstlöscher bloß »Prinz Williams-Birnen Schnaps«.

Weiß Prinz William, HRH, Prince of Wales, Duke of Cornwall, Duke of Rothesay und Duke of Cambridge sowie Erster in der britischen Thronfolge, das?
Auch bei der Mathematik dieses Angebots kommen mir Zweifel an der Seriosität:
Der Inhalt soll ganze 7 Liter betragen! (Diese namenlose Flaschengröße liegt zwischen der Methusalem (6 Liter) und der Salmanazar (9 Liter).) Jeder einzelne Liter davon soll laut Angabe 3,14 € kosten. So kommt man auf grandios günstige 21,99 Euro für die Mega-Pulle!
Aber vielleicht hat der Mensch, der die Website pflegt, ja einfach eine Vorliebe für π …? Dann sollte er aber um Genauigkeit bemüht noch ein paar Stellen hinzufügen: 3,1415926535897932384626433832795028841971693993751058209749445923078164062862089986280348253421170679821480865132823066470938446095505822317253594081284811174502841027019385211055596446229489549303819644288109756659334461284756482337867831652712019091456485669234603486104543266482133936072602491412737245870066063155881748815209209628292540917153643678925903600113305305488204665213841469519415116094330572703657595919530921861173819326117931051185480744623799627495673518857527248912279381830119491.. (Die restlichen der 202.112.290.000.000 bekannten Stellen erspare ich an dieser Stelle – bereits die hier aufgeführten 500 passen in keine Browser-Zeile.)
Die Feinbrennerei PRINZ aus dem westlichstem Zipfel Österreichs hat echt alles richtig gemacht mit ihren erlesenen Edelbränden: Vom Geheimtipp, den nachbarliche Urlauber als Mitbringsel im Kofferraum über die Grenze in die Eifel schmuggeln mussten, zur nun allseits etablierten Spirituose!
Aber dennoch keine Spur von Snobismus und Exklusivität! Trotz bester Qualität gibt’s die Alte Williams-Christbirne im 10,00-Liter-Kanister um 309,00 Euro im Online-Shop …
Nur an der Zeichensetzung müssen sie noch etwas tun:
- Alte Wald Himbeere
- Alter Bodensee Apfel
- Alte Williams-Christbirne …?
Alter! Das tut doch weh!
Wie wäre es denn mit
- Alte Waldhimbeere
- Alter Bodensee-Apfel
- Alte Williams-Christ-Birne?
Das ist viel geschmeidiger im Abgang!
Samstag, 20. Dezember 2025
Ich las gerade »Sprengung des Kölner Hauptbahnhofs verzögert sich bis 2027« …

Dann ham wir ja noch was Zeit.
Sonntag, 21. Dezember 2025
Thomastag – ab heute werden die Tage wieder länger, ohne Zweifel.
Glückwunsch, Kollegen: Didymos, Dommá, Duomis, Duommá, Foma, Maas, Massi, Tåama, Tam, Tamás, Tåmas, Tamati, Tàmhas, Tamis, Tammes, Tavish, təʾōmāʾ, Thams, Theumis, Thom, Thoma, Thomæs, Thōmâs, Thomé, Thomes, Thommas, Thömmessjen, Thoms, Thömu, Thomy-Tomatenketchup, Tom, Toma, Tomas, Tomás, Tomáš, Tomàs, Tómas, Tòmas, Tomasius, Tomaso, Tomass, Tomasu, Tomasz, Tomaž, Tomé, Tomek, Tomes, Tomi, Tomica, Tommas, Tommaso, Tommasu, Tommes, Tommi, Tommie, Tommo, Tommy, Tomo, Tomos, Toms, Tömu, Toomas, Tûma, Tûmarse, Tumas, Tumasch, Tummas, Tuokko, Tuoma, Tuomas, Tuomma, Tuomo, Tuuma, Tuumarsi, Twm, Θωμᾶς, Тома, Фома, Ѳѡма, თომა, תְּאוֹמָא, sowie Tamsen, Tamsin, Tamsyn, Tamzen, Thoma, Thomasina, Thomasine, Toma, Tomana, Tomasa, Tomina, Tomina, Tomine, Tommasina und Tommie!
Außerdem war heute vor 90 Jahren der letzte Tag von Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel. Sie liegen zusammen mit Kurt Tucholsky (†) alle im selben Grab unter einer Eiche bei Schloss Gripsholm.
Wie praktisch. (Bei den Friedhofsgebühren heutzutage wäre man bei Fünfen auch schnell ruiniert.)
Kennt man Tucho heute noch? Erich Kästner nannte ihn einen »kleinen dicken Berliner«, der »mit der Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten« wollte.
Ob es mit einer Computertastatur gelingt?
Finissage von Karl von Monschau und Ela Schwartz im Artikel 5, der Produzentengalerie in der Bahnhofstraße.






Montag, 22. Dezember 2025
Let's flood the zone with shit:
Donald Trump behauptet, er habe einen Deal mit Pharmafirmen ausgehandelt, um die Kosten für Medikamente um 400, 500 und sogar 600 Prozent zu senken!
Dieser Teufelskerl! Damit kriegt er bestimmt auch noch den Mathematik-Nobelpreis – persönlich überreicht von Alfred Nobel!
Dienstag, 23. Dezember 2025
Abends wurde es noch mal eine Spur ungemütlicher da draußen, denn nun begannen sie, den Weihnachtsmarkt schon wieder abzubauen (einen Tag vor Weihnachten). Richtig unfeierabendlich, mit viel Gepolter und Rangierverkehr. Hat sich was mit stiller Nacht.
Aber was beklag ich mich: Der Weihnachtsmarkt war dieses Mal akustisch einigermaßen erträglich – im Vergleich zu vielen, vielen anderen Jahren:
- Keine laute Dauerbeschallung mit süßlichen Melodeien schon ab Mitte November!
- Die verf$%&ten Quetschkommoden waren kaum da oder standen weit weg.
- Bloß ein, zwei spanischsingende Familienkombos mit Quäkegesang.
- Und ein bisschen Blockflötengefiepe.
Das konnte man tolerieren. Also mit LOOP-Earplugs und dem ZEKLER Model 402 Level Two, enganliegend!
Erst gegen Ende hatte die Straßenmusikanz dann doch unschön zugenommen: Ein Zweieinhalb-Minuten-Lied wie Jingle Bells als 12-Minuten-Maxi mit Saxophon und Trommel wünsche ich niemandem!
(Wer ist eigentlich dieser Felix Navidad?)
TV total hat sich in seiner doppellangen Weihnachtssendung mal wieder etwas gegönnt: Immer, wenn eine Reklamepause anstand, sang Howard Carpendale beschwingt in die Werbung.
Also keine kompletten Lieder: Jeder Song wurde rasch jeweils aus- und eingeblendet. Nur unterbrochen von minutenlanger Reklame … Aua! Und das einem so langgelittenen Künstler? Den ganzen Song dürfte jeweils wohl nur das Studiopublikum genossen haben.
Dafür durfte Howie aber Reklame für sich, seine Autobiografie und sein demnächst erscheinendes Album machen: »Die ultimative Sammlerkombination zum 80. Geburtstag! Dieses exklusive Bundle vereint die Musik und den Legenden-Status von Howard Carpendale in einem Paket.«
Diese Werke sollen laut Angabe neu arrangiert sein; nicht nostalgisch, nicht retro, sondern zeitlos. Aha. Das Photo auf dem Cover der Platte hat allerdings frappierende Ähnlichkeit mit einem eher schlechtgelittenen US-amerikanischen Präsidenten …
(Ü80 zu sein, hält mich das doch nicht davon ab, mal den Friseur zu wechseln!)
Schon wieder haute Puffi Gewinne, Gewinne, Gewinne raus. Damit lässt sich natürlich billig Quote machen. Oder auch nicht so billig: Eine mir nicht näher bekannte Eveline Burdetzki tat kund, dass etwas »im Wert von über 5.000 K …« zu gewinnen wäre. Fünftausend Tausend – das‘ ne Menge Holz! (Oder für die Jugend: Das crazy!) Aber fünf Mio haut auch Pro7 nicht einfach mal so raus für nen Gag am Rande.
Danach umgeschaltet auf Kabel Eins. Erstes Zitat: »Zwei Minuten bei Elton John und du bist schwul wie 10 Friseure?«
Na, wer ahnt bereits, um das Ende welchen Christmas-Movies es sich handelt?
Es geht um: Jamie und Aurélia, David und Natalie, John
und Judy (mein Lieblingspaar), Karen und Harry (und Mia),
Daniel und Sam (und Joanna – und irgendwie auch Claudia-Carol),
Billy Mack und Joe, Juliet (und Peter) und Mark, Sarah
und Michael (den man beide auch prima hätte weglassen und stattdessen
Sarah mit Karl zusammenkommen lassen können), Colin und Tony,
an den sich niemand erinnern kann, aber dafür an Stacey, Jeannie, Carol-Anne,
Harriet und Carla, die Armen, die alle nur in einem Bett schlafen müssen …
sowie Rufus, besser bekannt als Mister Rowan AT-KIN-SON!
Bean.
Neben einer Menge Zucker gibt es bei »Tatsächlich™… Liebe« auch ein paar gar nicht so happy Ends. (Alan zum Beispiel fällt vom Nakatomi Plaza!) Trotzdem ist man danach voll der Weihnachtsstimmung.
Was wohl auch am Soundtrack liegt. (Der Mariah Carey seit Jahrzehnten ein dickes Ruhepolster garantieren dürfte.)
All I want for christmas is … an Official Red Ryder Carbine-Action Two-Hundred-Shot Range Model Air Rifle!
(Du wirst Dir ein Auge ausshießen!)
Immer sehr beliebt: Things you did not know about …:
- Eigentlich waren zwei Filme aus dem Material geplant. (Wie gut, dass Richard Curtis alles in einen gepackt hat!)
- Die Szenen am Flughafen wurden mit versteckter Kamera aufgenommen – echte Reisende wurden erst nachträglich um Erlaubnis gebeten.
- Die meisten Zuschauer verstanden nicht, dass John und Judy nur Stand-in-Doubles, also Platzhalter fürs Licht, waren und nie Sex vor der Kamera hatten.
- Emma Thompson trug einen Fatsuit! (Echt jetzt?!)
- Colin Firth lernte seine portugiesischen Dialoge phonetisch, also ohne die Sprache wirklich zu beherrschen. (Was mich jetzt nicht sehr wundert. Würde ich auf die Schnelle auch nicht anders machen.)
- Alan Rickmans Figur hatte tatsächlich™ was mit seiner Angestellten Mia –
die es aber auch sowas von drauf angelegt hat! Also untenrum. Scheiß mal
auf #metoo!
(Mia wurde übrigens gespielt von Heike Makatsch, der großen alten Dame des deutschen Girlietums und ehemals Gespons vom damals James Bond-Darsteller to come Benoit Blanc.) - Der Film spielt fast komplett zur Weihnachtszeit, wurde aber im Sommer gedreht. Viele Schauspieler litten unter der Hitze, während sie dicke Winterkleidung tragen mussten.
- Keira Knightley war beim Dreh erst gerade mal 17 Jahre alt! Und trug diese Mütze, weil sie einen fetten Pickel auf der Stirn hatte … Teenager-Probleme halt.
- Thomas Brodie-Sangster hingegen war schon 12.
- Der Film wurde in nur zehn Wochen abgedreht. Trotz der vielen Handlungsstränge war die Produktionszeit überraschend kurz.
- Es wurde überlegt, den abgehalfterten Rockstar von einem echten Musiker wie Sting oder David Bowie spielen zu lassen. Das hätte aber viel zu viel Aufmerksamkeit auf sie gezogen. (Außerdem waren die 2003 noch nicht abgehalftert!)
- Filmplakat und DVD-Cover der deutschen Version zeigen nicht Martine McCutcheon, sondern Heike Makatsch, da diese im deutschsprachigen Raum populärer als McCutcheon ist.
- Claudia
FischerSchiffer soll 300.000 Dollar bekommen haben für ihren Mini-Cameo-Auftritt. - Hugh Grant wollte seine ikonische Tanzszene zuerst nicht drehen. Außerdem wollte er den Premierminister sowieso nicht spielen: Er hielt die Rolle für unrealistisch und zu kitschig. (Ist sie. Aber darum geht es hier doch gar nicht! Oompa-Loompas und Engländer, die auf einen Hügel stiegen und von einem Berg herunterkamen, gibt es auch nicht.)
- Der Gesang von Olivia Olson (Joanna) wurde absichtlich schlechter abgemischt, weil er zu perfekt für von einem Kind klang.
- Rowan Atkinsons Figur sollte ursprünglich mehr Screentime haben – und am Ende als Engel davonfliegen …
- »
ChristmasLove is all around« von Wet Wet Wet war 1994 im Soundtrack von »Vier Hochzeiten und ein Todefall« mit Hugh Grant.
Mittwoch, 24. Dezember 2025
Driving home for Christmas zu singen, fühlt sich diesjahr etwas komisch an … Whatever happened to Benny Santini? Fool, if you think it’s over. I can hear your heartbeat on the beach, Julia!
Back on the road: Wie ich letztens erst erfahren habe, hätte es beinahe mal eine Autobahn quer durch die Nordeifel gegeben! Die A 545 hätte bei AC-Rothe Erde angefangen, hätte beim dann entstandenen »Autobahnkreuz Eilendorf« die A 44 geschnitten und hätte dann über Roetgen, Simmerath, Schleiden und Kall bis zur echten Eifelautobahn A 1 bei Nettersheim/Zingsheim geführt. (Diese Anschlussstelle wurde damals schon vorbereitet, heute noch von oben erkennbar als linksgeführte Trompete.)
Da wäre man in einem Stündchen zuhause oder daheim gewesen!

Die Planungen wurden Anfang der Achtziger aber verworfen; hauptsächlich aus Kostengründen. Was nicht sehr verwundert: Wer mit der lokalen Topographie vertraut ist, ahnt, wie vieler Brücken und Tunnel das bedurft hätte!
Vom Ungemach für Feldhamster, Zauneidechse, Kammmolch, Haselmaus, Laubfrosch, Bechsteinfledermaus und Schlingnatter ganz schweigen.
Warum erfahre ich erst heute, quasi unterm Tannenbaum, dass vor zwei Wochen bekannt wurde, dass ein Updater von Notepad++ froh und munter Malware auf den Compi lädt/laden kann?!
Statt mit solchen wichtigen Sicherheitsinformationen werde ich zugeschissen mit »Nachrichten«, dass irgendein abhalfterter Tennisfuzzi mal wieder Nachwuchs in die Welt gespritzt hat, und wie er Weihnachten feiert.
Das Erste, was ich nach meiner Rückkehr tun werde, ist Notepad++ updaten!
Nachträglich happy Chanukka, frohe Yalda-Nacht, Glückwunsch zur Wintersonnenwende, frohe Saturnalien sowie alles Gute zum Julfest!
Und happy Birthday, Heiland!
Ich werde nie verstehen, warum sie ihn mit vollem Namen genau nach dem Fluch benannt haben, den man ausstößt, wenn man sich den Kleinen Zeh am Bettpfosten gestoßen hat …
Doch Jesus Christus hat ja noch ein paar weitere Namen, Beinamen, Titel und Bezeichnungen: Agnus Dei, Alpha und Omega, Anfang und Ende, Christus Pantokrator, der Auferstandene, der Gekreuzigte, der Gesalbte, der gute Hirte, der Nazarener, Eingeborener Sohn, Erlöser der Welt, Heiland, Heilsbringer, Herr, Herrscher über Himmel und Erde, Immanuel, ʿĪsā ibn Maryam, Jehoshua ben Joseph, Jesus Nazarenus Rex Iudaeorum, Jesus von Nazareth, König aller Könige, König der Juden, Kyrios, Lamm Gottes, Licht der Welt, Menschensohn, Messias, Nazarener, Nazoräer, Retter, Rex Gloriae, Richter der Lebenden und der Toten, Salvator Mundi, Sohn Gottes, Weinstock, Zweite Person der Dreifaltigkeit und Zimmermanns Jupp singe Jung.
Bevor das öffentliche Leben nun für ein paar Tage zum Erliegen kommt anlässlich des Geburtstags dieses sympathischen Wanderpredigers aus dem Nahen Osten mit dem sozialistischen Mindset, bringe ich nur noch einen flauen Gag und halte ansonsten Weihnachtsfrieden:
Das Jesuskindchen hatte schon bei seiner Geburt einen Krippenplatz!
Donnerstag, 25. Dezember 2025
Versagt!
Da will man seinen Lieben ein feines Festtagsmahl kredenzen – und produziert Schlotz:

Was aussieht aus wie ein verunglückter Christstollen mit zu vielen Rosinen (Wobei: Kann es zu viele Rosinen geben?!), ist tatsächlich™ feines Schweinefilet, ummantelt von einer saftigen Duxelle aus liebevoll zerhackten Champignons und eingehüllt in ein knuspriges Gewand aus Blätterteig.
Erst zerriss der frische Blätterteig beim Einwickeln – dann löste er sich völlig auf. (Früher gab es ihn nur gefroren und einigermaßen stabil!) Mit viel Gefühl und unter unchristlichem Gefluche klatschte ich das zusammengepatschte Paket aufs Backblech und erwog kurzzeitig, mich vom Tannenbaum zu stürzen.
Immerhin: Ausgebacken war das Teil saulecker!
(Die Form folgt der Funktion …)
Trotzdem musste ich danach: Raus an die frische Luft!
Auf dem Weg zur Waldkugelbahn bin ich schon oft vorbeigangen am Mahnmal für all jene, die siegreich waren, als der Feind uns drohte, oder dabei verstarben zwischen 1848 und 1871 …

Immerhin drohten heute nur ein paar SUVs.



Diese Pappkameraden machen mich nach wie vor nervös im Büsch!

So beleuchtet sieht man den Felli selten.

Oh nein, sie haben den Baum vor der Burg gekillt!

Da unten entsteht gerade der Sternenpark:


Freitag, 26. Dezember 2025
Es folgen die Stefans, Stephane und Stephies: Esteban, Estéfano, Estevan, Estevão, Esteve, Estienne, Étienne, İstefanos, İstfan, Isti, István, Ištvan, Kepano, Kiwini, Pista, Pisti, Sćěpan, Šćepan, Schutefan, Seutibeun, Shtjefën, Sitiveni, Staffan, Staphken, Steafán, Štef, Stefán, Štefan, Stefanida, Stefano, Stefanos, Stefanus, Steffan, Steffen, Steffes, Steffi, Stefka, Steivan, Stenka, Stepan, Štěpán, Stepas, Stepfanie, Stephan, Stéphane, Stephania, Stephanus, Stephen, Stephie, Stepka, Stepko, Steponas, Steppke, Steva, Stevan, Steve, Steven, Stevica, Stevo, Stiafen, Stiefnu, Stifyn, Stîfyn, Stiibu, Stiibun, Stijepo, Stiobhan, Stìobhan, Stíofán, Stipa, Stipan, Stipe, Stipo, Stivan, Stjepan, Sŭt’ipŭn, Szczepan, Tapani, Tehvan, Στέφανος, Стеван, Степан, Стефан, Стефан, Стефан, Стефан, Шћепан, Ստեփան, Ստեփանոս, სტეფან, シュテファン, סטפן, إصتفان, 스티븐 und 史地芬 sowie 斯蒂芬. Glück wünsche ich zum Stefanitag (m/w/d)!


Ein Haus in der unmittelbarsten Nachbarschaft steht zum Verkauf. Nur 145 k – cool! Aber freistehend?! Hoffentlich gibt das nette Nachbarn!

Kein Gang durch den Flecken ohne ein Photo vom Kaiserhof!

Der rechte Teil der Leuchtreklame wurde schon entfernt.

Tattoos und Nails – wir sind sicher, uns geht's gut!

Albertinum:

Wenn beim Plätzchenbacken mit den 3D-geprinteten Ausstechformen etwas schief geht, gibt es eben die helle und die dunkle Seite der Macht!


Das Rätsel, wie Glasflaschen im Snackautomaten der Löwenburg wohl heile von ganz oben nach ganz unten zur Ausgabe gelangen, ist gelöst: Nach Bestellung und Bezahlung fährt eine Art Balkon zum Regalfach, wo dann die gewünschte Pulle hineinplumpst. Sodann fährt dieses Vehikel nach unten, und man kann seinen Trank unversehrt entnehmen.

(Sie haben wohl den halben Liter durch Stubbis ersetzt – so Kindergrößen trinke ich nicht!)
Leider war ich, beziehungsweise mein Handy, nicht schnell genug, um den automatischen Workflow zu dokumentieren.
Sowieso Handys als Photoapparat-Ersatz: Man kann mit den Dingern zwar prima rumknipsen, weil man ja immer eins in der Hosentasche dabei hat, aber wehe, es muss mal schnell gehen! Und ich spreche hier noch nicht mal von all den möglichen Möglichkeiten, die des Photographen Herz erfreuen: Belichtungszeit, Blendenwert, ISO, Zoom, Belichtungskorrektur et cetera. All das kann man an einem Mobiltelefon sehr wohl einstellen – allein: Das dauert!
Bereits um die Standards im Automatikmodus zu erreichen, braucht man ja Sekunden! Da ist der Yeti schnell mal schon aus dem Frame gelatscht. (Und dem Pfarrer immer wieder zu sagen, ob er das mit dem Segen und den Ringen nochmal machen könnte, kommt auch immer schlecht an …) An meinen inzwischen schon fast antiken EOS 80D stelle ich drei Werte gleichzeitig ein! Und mir ist noch kein Yeti je entwischt.
Will man eine einigermaßen gescheite Bildqualität, ist schnell Schicht im Schachtsucher: Trotz gigantischer Auflösung erfindet sich das Telefon hömmele Pixel einfach mal dazu oder bastelt sie zu impressionistisch-fleckigen Bildwerken zurecht. Das reicht vielleicht für Insta, für mehr aber auch nicht.
Samstag, 27. Dezember 2025
Hauptkampftag in deutschen Geschäften: Mittwochs Heiligabend, donnerstags/freitags Feiertag – da hat der lokale Einzelhandel Spaß am Samstag, wenn all die Verhungerten anstranden, um endlich nochmal einzukaufen. Nicht zu vergessen das Heer der Geschenkeumtauscher und Gutscheineinlöser!
Da sind wir dabei!
Zuhause ging es eh zu blutig zu.

Die »Buchhandlung Raabe« heißt seit diesem Jahr »Buchhandlung Danko«. (Nichtsdestotrotz werde ich den Laden weiterhin »Rabeé« nennen.)

Die neue Besitzerin hat ordentlich ausgemistet: Das Repertoire ist frugal, aber erlesen. Hey, sogar ich habe ein Buch gefunden, das mich interessieren würde! Also neben den Büchern, deren Autoren und Herausgeber ich persönlich kenne/kannte …: Jacques, Ralf, Ralf, Ingrid, Sven
(Zur Erläuterung: Ich habe seit Jahrzehnten kein Buch gekauft, geschweige denn gelesen.)
Wie lange es diese Hochbrücke wohl noch geben wird?

Mein Vater sagte damals, dass er die neue Hochbrücke wohl nicht mehr erleben wird – er ist nun sechs Jahre tot.


Danach hatte ich voll Lust auf Sushi.
Was es dann auf der Sarabodisbrücke dann auch gab!
Was ist ein PKW-LKW-BUS?

Eigentlich wären heute ja die Johannesse namenstaglich dran, doch die haben einen eigenen Johannistag am 24. Juno – also gemach Iwan, Giovanni, Jens, Wanja, João, Sean, Ian, Hannes, Janusz, Eoin, Jussi, Schängchen, Jo, Hans, Janós, Shawn, Jannis, Ivo, Jean, Yannick, Hänschen und Janko, sowie Johanna, Żaneta, Jana, Sinéad, Gianna, Juanita, Ivana, Jenny, Janice, Giovanna, Sheena, Jenna, Vanja, Nina, Janet, Hanne, Joan, Siobhán, Janina, Siân, (give me hope) Joanna (geboren um Liebe zu geben), Ninette, Joni, Ivanka, Shauna und Jeanie (quit living on dreams!).
Sonntag, 28. Dezember 2025
Aus alter Tradition schauen wir mal wieder das ZDF-»Traumschiff« – heute nur aus der Konserve in der Medientheke, denn bei der linearen Originalausstrahlung vorgestern hatten wir Besseres zu tun. Überraschung: Diese Folge mit dem Ziel Bora Bora war ja noch mal richtig gut!
(Auch wenn gleich mal mit dem nervigen Teenager gestartet wurde. Aber hey, dafür guckt man das doch! Immerhin fehlte der nervige Opa.)
Schöne Bilder, toll photographiert – was jedoch bei weißen Sandstränden und türkisfarbenem Wasser im Südpazifik nur so semi eine Herausforderung ist …
Keine Sekunde lang herrschte Langeweile, weswegen man über Continuity-Fehler nonchalant hinwegsah. Und erstmalig haben sie die Storys überlappen lassen! Normalerweise machen die jeweiligen Passagier-Grüppchen ihr eigenes Ding und am Ende wundert man sich, dass sie versonnen einander zunicken, wenn Flori beim Käptens-Dinner die Lösung all der selbstgeschaffenen Probleme im Paradies referiert.
Bora Bora gilt als einer der exklusivsten und luxuriösesten Urlaubsorte in der oberen Preisklasse – da hätte ich auch gerne mal Probleme. Aber ausnahmsweise mal keine Häme: Diese Folge war gut!
Die Springer-Presse sieht das nicht so und schreibt den Schaumdampfer in Grund und Boden:
- »Das war wohl nix: Das ›Traumschiff‹ ist am zweiten Weihnachtsfeiertag so tief gesunken wie nie zuvor.«
- »[…] stellte der ZDF-Klassiker mit Florian Silbereisen einen historischen Negativrekord auf.«
- »Für das ›Traumschiff‹ kam zur schwachen Quote auch noch ein Shitstorm im Netz dazu.«
- »Die schlechteste Folge seit langem.«
- »[…] gut, das Wolfgang Rademann das nicht mehr miterleben muss.« (sic!)
Wahrscheinlich sagt das mehr aus über Springer als über das Traumschiff.
Driving home from christmas. Muckelige Kälte in der Butze – hätte ich die Heizung während meiner Absenz doch eingeschaltet lassen sollen …?
Entgegen meiner Ankündigung habe ich vor Notepad++ erst mal die Heizung upgedatet!
Montag, 29. Dezember 2025
Liebe Influencer, Youtuber und sonstige Lautsprecher:
Mikrofone besitzen eine individuelle Richtcharakteristik, um Schall bestmöglich einzufangen, und werden oft erkennbar nach ihrem Zweck und ihrer Bauart benannt.
Wenn ihr euch also euer Ansteck-Mikro mit den dicken Fingerchen direkt vor die Fresse haltet, swipe ich sofort weiter!
Dienstag, 30. Dezember 2025
Heute ging’s nochmal nach Köln (am Rhein), um Kirchen und Krippen zu kucken.

Bis alle Aufnahmen davon gesichtet und kommentiert sind, dauert’s sicher noch bis ins Neue Jahr. Daher jetzt mal nur dieser Teaser.

(Die Bahn war sowohl bei Hin- als auch bei Rückfahrt pünktlich – damit kann man ja nicht rechnen!)
Mittwoch, 31. Dezember 2025
Eine besonders schwachsinnige Reklame wurde mir jüngst in die Timeline gespült: »Raclette & Fondue Gewürz, gemahlen« (Zur Zeichensetzung äußere ich mich an dieser Stelle nicht.)
Was mag das wohl sein? – Eine wilde Mischung auf jeden Fall: An Zutaten haben sie Senfmehl, Muskat, Paprika, Ingwer, Koriander, Pfeffer und Oregano reingepackt. Aha. Das sind für sich genommen alles tolle Gewürze, sie wurden jedoch ein bisschen allzu beliebig zusammengemengt – und sie haben allesamt absolut nichts in Raclette oder Fondue verloren! Ein bisschen Pfeffer, ein bisschen Salz, das genügt.
Löblich immerhin, dass diese Mixtur »ohne Geschmacksverstärker, ohne Glutenzusatz, ohne Hefeextrakte, ohne Konservierungsstoffe, ohne künstliche Aromastoffe, ohne künstliche Farbstoffe, ohne Salzzusatz, ohne Zuckerzusatz, ohne Zugabe von Laktose, unbestrahlt, ungeschwefelt und vegan« daherkommt.
(Vegan – besonders wichtig bei Fondue und Raclette …)
Wer die trockenen Bestandteile des geselligen Festmahls zum Jahreswechsel etwas saftiger und geschmackiger machen will, nimmt zu diesem Zwecke ein paar industriell fein abgemischte Saucen zur Hand – also wenn er drankommt im REWE …

Seid eigener Zeit schreiben immer mehr Leute standartmässig »Sylvester« als wie »Silvester«. Bin ich der einzig‘ste der meint, das dass der deutschen Sprache ihr Tot ist ?
Kannst von mir nen guten Rat kriegen:
Nimm dir niemals einen Trinker zum Partner, dann bist du aufgeschmissen!
